In letzter Zeit haben mich ein paar interessante Links zum Large Hadron Collider erreicht. Unter anderem eine Sammlung grossartiger Bilder des Teilchenbeschleunigers und ein "Large Hadron Rap"-Video:
Komisch, mir ist jetzt drei Mal hintereinander LifeRea abgeraucht, nachdem ich versucht hatte, Dein Teilchenbeschleuniger-Posting in selbigem zu lesen... Andere Youtube-Video-Beiträge gehen.
![]()
Das ist seltsam. Koennte daran liegen, dass ich versuche XHTML-kompatiblen emed-Code fuer die Videos zu verwenden.
Mehr dazu siehe [url=http://blog.roothausen.de/2008/07/16/youtube-und-xhtml/]hier[/url].
Das Prinzip ist alt, lediglich das Teilchen ist neu. Es wurden schon in Ringen wie DESY bei Hamburg Teilchen (Neutronen) zur Kollision gebracht. Aus diesen und anderen Experimenten, bei denen diese Kernteilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinandergeschossen
werden, kennt man bereits die Verhältnisse im Inneren der Kernteilchen.
Nun will man wissen: Was macht ein Neutron zum Proton - und was passiert wenn man dieses Teilchen, welches sich rein äußerlich in nichts vom Neutron unterscheidet, bis auf seine Ladung, durch Kollision in seine Bestandteile zerlegt?
Welches ist der Energiequant bzw. der Energielieferant für diese positive Ladung? Higgs-Bosone ? Vielleicht.
Es kann ernüchternd sein: Man wird keinen (sicht-/messbaren) Unterschied feststellen. Zu langsam, auch bei noch besserer Annäherung an C.
Es kann aber auch interessant werden.
Reicht die Beschleunigung aus, kommt es bei der Kollision zu weiteren Effekten oder Teilchen/Quanten oder Partikeln, die auftreten.
Ob schwarze Löcher entstehen, wage ich mal zu bezweifeln. Diese entstehen frühestens dann wenn ein übergrosser Stern, der mind. schwerer sein muss wie 10 Sonnenmassen, durch seine eigene Gravitation in sich zusammenfällt und der Impaktdruck auf die Materie des Kerns dann so gross ist, daß die im normalerweise durch Hüllendestruktion (kompletter Auswurf der Elektronenhüllen der Kernmaterie) entstehenden Neutronenstern herrschenden Kernkräfte zum Zentrum hin so weit überwunden werden, daß selbst die Quantenmaterie (Kernteilchen) in sich zusammenfällt und aufgrund der dann resultierenden Konzentration auf einen kleinstmöglichen Punkt ein Objekt entsteht von welchem diese unvorstellbar große Gravitation eines schwarzen Loches ausgeht.
Nicht alleine deswegen sind diese, wenn sie überhaupt entstehen, von höchstens nanomikroskopischem Ausmaß. Entsprechend schnell würden diese wieder zerstört werden. Die Welt wird also beim ersten "Protonencrash" der Welt nicht untergehen. Punkt.


