Nach langer Ruhephase, habe ich nun auf meinem Desktopsystem wieder Linux installiert. Genauer gesagt Gentoo.
Dank gutem Handbuch klappt die Installation auch ohne Installer. Dennoch gab es fuer mich ein paar Stolpersteine, die man aber mit den richtigen Tricks leicht aus dem Weg raeumen kann.
Erstes Problem: Ich habe alle Mountpunkte bis auf /boot auf LVM2 Volumes gepackt. Hat den Vorteil, dass ich nach belieben Speicher hin und her schieben kann und die Volumes, wenn es das Filesystem unterstuetzt, im laufenden Betrieb vergroessern und verkleinern kann.
Da ich eben auch das Root-Filesystem (/) auf dem LVM liegen habe, muss man vor dem Mounten die notwendigen Kernel-Module laden und die Volumes aktivieren. Wie das geht, erfaehrt man hier.
Ein kleiner Nachteil des Portage-Systems, ist die relativ langsame Suchfunktion. Diese kann man allerdings durch esearch ersetzen. Hier geht das ganze blitzschnell, da mit einem Suchindex gearbeitet wird, der die noetigen Informationen enthaellt.
Ebenfalls ganz nett, ist ufed. Dies ist ein kleines Tool, mit dem man die USE-Flags editieren und updaten kann.
In den naechsten Tagen werde ich auch noch weitere Tipps, die Portage zu beschleunigen, ausprobieren.
Weitere Informationen findet man hier und im sehr schoen gepflegten Gentoo-Wiki.


